Therapie, Reha, vielleicht Klinik. Oder einfach das Gefühl, nicht mehr
weiterzukönnen.
Du bist stabiler geworden – aber die eigentliche Frage ist noch
offen.
Warum ist das passiert? Was hat mich dahin gebracht? Und wer bin
ich eigentlich – hinter all dem Funktionieren?
In Reflexionsräumen schauen wir gemeinsam auf die Muster,
Überlebensstrategien und Glaubenssätze, die dich geprägt haben. Nicht
um dich zu optimieren. Sondern um dich zu verstehen.
Burnout, Anpassungsstörung, Angststörung, innere Leere – das sind keine Zeichen von Schwäche. Das sind Signale einer Seele, die jahrelang gegen sich selbst funktioniert hat.
Die meisten Menschen, die eine psychische Erkrankung durchlebt haben, haben danach Therapien gemacht, Ratgeber gelesen, Coachings besucht. Und trotzdem bleibt eine Frage offen: Warum eigentlich? Was hat mich dahin gebracht?
Die Antwort liegt selten in den Ereignissen selbst – sondern in den unbewussten Mustern, die lange davor entstanden sind.
Als Kind haben wir gelernt, wie wir sicher sein können: anpassen, funktionieren, unsichtbar sein, perfekt sein. Diese Strategien haben uns damals geschützt. Heute erschöpfen sie uns – weil wir sie nicht mehr bewusst wählen, sondern automatisch leben.
„Ich darf keine Schwäche zeigen." „Wenn ich aufhöre zu leisten, bin ich nichts wert." „Ich darf niemandem zur Last fallen." Diese Überzeugungen sind nicht wahr – aber sie fühlen sich wie die Wahrheit an. Und sie steuern unser Leben, ohne dass wir es merken.
Dieselben Konflikte, dieselben Beziehungsdynamiken, dieselbe Erschöpfung – immer wieder. Das ist kein Zufall. Es sind Muster, die wir unbewusst wiederholen, weil wir sie noch nicht erkannt haben.
Du hast Therapie, Reha oder Klinik hinter dir. Du bist stabiler – aber die wirkliche Frage bleibt: Warum ist das passiert? Was hat meine Seele gesucht? Diese Frage verdient einen Raum.
Du hast alles „richtig" gemacht. Und trotzdem stimmt etwas nicht. Du nimmst dir Zeit, um wieder zu dir zu finden – nicht um dich zu optimieren, sondern um dich zu verstehen.
Du hast Ratgeber gelesen, Seminare besucht, Techniken gelernt. Und trotzdem dreht sich etwas weiter. Du ahnst, dass es nicht um Methoden geht – sondern um etwas, das du noch nicht wirklich angeschaut hast.
Was das nicht ist: Therapie. Kein Behandlungsangebot, keine Diagnose, keine medizinische Versorgung. Sondern ein geschützter Raum für Innenschau und Reflexion – für Menschen, die bereit sind, nach innen zu schauen.
Wir sitzen in kleiner Runde zusammen – in ländlicher Umgebung, fernab des Alltags. Der Raum ist gemütlich und ruhig. Keine Handys, keine Erreichbarkeit. Zwei Tage Zeit.
Wir analysieren mitgebrachte Situationen aus deinem Leben – oder auch fiktive Szenarien, die etwas in dir berühren. Wir schauen: Welche Dynamik steckt dahinter? Welche Überlebensstrategie zeigt sich? Welcher Glaubenssatz steuert hier?
Es geht nicht darum, schnelle Antworten zu finden. Es geht darum, Bewusstsein zu schaffen – und die innere Stimme wieder hören zu lernen.
Es ist kein Seminar. Es ist kein therapeutisches Angebot. Es ist etwas dazwischen – ein Reflexionsraum, in dem du dir selbst begegnen kannst. Ich beantworte viele Fragen auch aus eigener Erfahrung: Anpassungsstörung, Psychiatrie, Tagesklinik, Reha, intensive Arbeit an Mustern und Überlebensstrategien. Und dann die Erkenntnisse, die wirklich etwas verändert haben.
Ich bin selbst durch das gegangen, was viele hier suchen: Zusammenbruch, Psychiatrie, Reha, Wiedereingliederung. Ich habe Therapien gemacht, Ratgeber gelesen, Seminare besucht. Nichts davon hat das wirklich verändert.
Was sich verändert hat, war die Innenschau. Das Erkennen meiner eigenen Überlebensstrategien – Fawn Response, Perfektionismus, Pflichtbewusstsein. Das Verstehen, warum ich so geworden bin, wie ich bin. Und die langsame Rückkehr zu dem, was dahinter liegt.
Ich spreche nicht über diese Themen als Expertin. Ich spreche darüber, weil ich den Weg selbst gegangen bin.
Das ist der Unterschied, der zählt. Nicht die Zertifikate – auch wenn ich sie habe. Sondern die gelebte Erfahrung, die es mir ermöglicht zu erkennen, was unter der Oberfläche passiert.
Ich reise immer mit meiner Hündin Lucy. Sie ist während der Reflexionsräume im Raum anwesend. Viele erleben ihre Präsenz als beruhigend und erdend – sie schafft eine Atmosphäre von Vertrauen und Ruhe, ohne dass ein Wort gesprochen werden muss.
Falls jemand eine Hundeallergie hat oder Probleme mit Hunden, bitte ich um vorherige Information.
Reflexionsräume sind kein Seminar – es ist intensive, persönliche Arbeit in einem geschützten Rahmen.
Du hast Fragen – oder du spürst einfach, dass das etwas für dich sein könnte. Schreib mir gerne. Kein Formular muss perfekt sein. Keine Frage ist zu klein.