Keine Präsentationen. Keine Konzepte. Kein vorgefertigtes
Programm.
Ich arbeite mit Führungskräften in kleinen Gruppen außerhalb ihrer
Unternehmen. Wir sitzen zusammen – in einem geschützten, behaglichen
Raum – und analysieren reale Situationen aus ihrem Alltag.
Klassische Leadership-Trainings optimieren Verhalten. Ich zeige die Muster und Dynamiken dahinter.
Die meisten Führungskräfte kennen die Theorie: Kommunikation, Delegation, Motivation. Aber sie erleben trotzdem immer wieder ähnliche Konflikte. Mitarbeiter, die sich zurückziehen. Teams, die nicht funktionieren. Hohe Krankheitsausfälle. Eigene Erschöpfung trotz Effizienz und Optimierung.
Das Problem: Es sind nicht die fehlenden Tools. Es sind unbewusste Muster und Überlebensstrategien – bei den Mitarbeitern UND bei der Führungskraft selbst.
Wir schauen nicht auf "Was mache ich falsch?", sondern auf "Welches unbewusste Muster läuft hier ab – und warum zieht es immer wieder ähnliche Situationen an?"
Burnout entsteht nicht durch zu viel Arbeit, sondern durch jahrelanges Funktionieren gegen sich selbst. Wir schauen auf die inneren Antreiber, Glaubenssätze und Überlebensstrategien: u.a. Perfektionismus, Kontrollbedürfnis, Pflichtbewusstsein.
Viele Führungskräfte handeln aus alten Überlebensstrategien: "Ich muss alles im Griff haben", "Wenn ich schwach wirke, verliere ich Respekt", "Ich darf niemandem zur Last fallen". Diese Muster erschöpfen – und übertragen sich auf das Team.
Wir sitzen legere zusammen – maximal 6-8 Personen – außerhalb des Unternehmens, in ländlicher Umgebung, fernab der täglichen Hektik. Der Raum ist gemütlich, behaglich. Keine Handys, keine Erreichbarkeit. Es gibt keinen Stress, keine Ablenkung.
Alle beugen sich interessiert nach vorne. Wir zerlegen mitgebrachte Alltagsfälle. Aus ihnen lernen wir zu verstehen, welche Dynamik stattgefunden haben mag. Wer welche Rolle spielt und welche Glaubenssätze, Überlebensstrategien und Muster dahinterstecken könnten.
Es ist kein klassisches Seminar. Es ist eher wie eine Gruppentherapie – abgesehen davon, dass es keine Therapie ist! Ich beantworte viele Fragen auch aus meiner eigenen Erfahrung: Zusammenbruch, Anpassungsstörung mit Burnout Symptomen, psychiatrische Klinik, Wiedereingliederung. Denn dieses Wissen wird selten geteilt und Führungskräfte haben kaum eine Chance zu diesen Tabuthemen Antworten auf ihre Fragen zu erhalten.
Ich bin und verstehe mich nicht als klassische Beraterin. Ich war über 30 Jahre u.a. Personalsachbearbeiterin, Geschäftsführungsassistentin im Mittelstand und Assistentin in der Führungskräfteentwicklung eines großen Konzerns. Ich habe Führungskräfte-Assessments organisiert und begleitet und immer sehr eng mit Führungskräften zusammengearbeitet. Aber das steht in vielen Lebensläufen. Was mich aber unterscheidet:
Ich habe selbst erlebt, was passiert, wenn man jahrelang aus Pflichtbewusstsein funktioniert: Anpassungsstörung, psychiatrische Behandlung, kompletter Neuanfang. Ich kenne mittlerweile meine Muster und Überlebensstrategien von innen.
Ich erkenne Unwahrheiten und Dynamiken. Nicht bewusst, nicht bei jedem – aber ich sehe, was unter der Oberfläche passiert. Das hat mir im Job oft Probleme gemacht, weil Menschen Angst davor hatten. Heute nutze ich es, um Führungskräften zu zeigen, was sie selbst nicht sehen.
Ich habe jahrelang im Fawn-Modus gelebt: angepasst, unsichtbar, gefügig. Ich kenne Perfektionismus, Kontrollbedürfnis, Pflichterfüllung aus eigenem Erleben. Deshalb erkenne ich sie auch bei anderen – und kann zeigen, wie sie entstanden sind und wie sie wirken.
Meine Qualifikationen: Psychologische Beraterin | Fachkraft für Stress- und Burnout-Prävention | Fachkraft für psychosoziale Gesundheitsförderung | Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers | Fachwirtin für betriebliches Management (IHK)
Die Themen entstehen aus den realen mitgebrachten Situationen der Teilnehmenden. Aber häufig geht es um:
Wann wird Loyalität toxisch? Wie erkennt man, dass Mitarbeiter sich selbst verraten, um dazuzugehören? Und wie schafft man eine Kultur, in der Menschen authentisch sein dürfen?
Warum gibt es immer wieder dieselben Konflikte mit ähnlichen Personen? Was sagt das über die unbewussten Muster im Team – und bei der Führungskraft?
Viele Führungskräfte tragen eine Maske: "Ich muss stark wirken", "Ich darf keine Schwäche zeigen". Wir schauen, was unter dieser Maske liegt – und was passiert, wenn man sie ablegt.
Burnout entsteht nicht plötzlich. Es kündigt sich an – durch bestimmte Muster, körperliche Signale, emotionale Erschöpfung. Wir lernen, diese Signale früh zu erkennen – bei sich selbst und bei Mitarbeitern.
"Wenn ich es nicht mache, geht es schief." Dieser Glaubenssatz erschöpft Führungskräfte und Teams. Wir schauen, woher er kommt – und was passiert, wenn man loslässt.
Pflichtbewusstsein, Fleiß, Ordnung – das klingt positiv. Aber wenn diese "Tugenden" zu unbewussten Zwängen werden, erschöpfen sie. Wir hinterfragen: Bin ich pflichtbewusst – oder gefangen?
Damit die Reflexionsräume ihre Wirkung entfalten können, gibt es klare Rahmenbedingungen:
Ich reise immer mit meiner Hündin Lucy. Sie ist während der Reflexionsräume im Raum anwesend. Viele erleben ihre Präsenz als beruhigend und erdend – sie schafft eine Atmosphäre von Vertrauen und Ruhe.
Falls jemand eine Hundeallergie hat oder grundsätzlich Probleme mit Hunden, bitte ich um vorherige Information.
Reflexionsräume funktionieren nur, wenn sich Führungskräfte öffnen können – ohne Angst vor Konsequenzen, Bewertung oder dass etwas "nach oben" getragen wird.
Was das Unternehmen erfährt:
Nach dem Reflexionsraum gibt es auf Wunsch ein kurzes
Feedback-Gespräch mit der Organisation – aber nur über allgemeine
Themen, Muster und mögliche nächste Schritte. Niemals über
individuelle Personen oder private Aussagen. Es gibt keine
Dokumentation.
Warum sich Führungskräfte trotzdem öffnen:
Weil sie spüren, dass hier kein Leistungsdruck herrscht. Keine
Bewertung. Keine Erwartung, "perfekt" zu sein. Sondern die
Möglichkeit, endlich ehrlich zu sein – mit sich selbst und mit
anderen, die ähnliche Herausforderungen erleben.
Das ist kein klassisches Training. Es ist ein
Entwicklungsraum.
Und Entwicklung braucht Sicherheit.
Diese Reflexionsräume sind nichts für klassische Optimierer. Sie sind für Führungskräfte, die spüren, dass sie etwas ändern müssen.
Ähnliche Konflikte, ähnliche Mitarbeiter-Probleme, ähnliche Erschöpfung. Für Führungskräfte, die wissen, dass Optimierung nicht die Lösung ist – die verstehen wollen, was dahintersteckt.
Führungskräfte, die sich fragen, warum sie alles getan haben, Seminare und Coachings durchlaufen und sich trotzdem leer und erschöpft fühlen; die ahnen, dass etwas tiefer liegt.
Führungskräfte, die spüren, dass klassische Führung nicht mehr passt. Sie wollen authentischer sein, aber wissen nicht, wie das geht, weil sie gelernt haben, dass Kontrolle und Respekt wichtig sind.
Führungskräfte, die sehen, dass Mitarbeiter erschöpft sind, verstehen wollen, was wirklich dahintersteckt. Nicht um weitere Tools zu lernen, sondern um Muster zu erkennen.
Wichtig: Das ist keine Therapie. Aber es erfordert Bereitschaft, nach Innen zu schauen. Es erfordert Offenheit neue Perspektiven und Wege zu gehen. Es erfordert Unternehmen, die auch bereit sind, dass diese Perspektiven im Unternehmen gelebt werden. Wer nur Methoden lernen will, ist hier falsch. Wer verstehen will, warum bestimmte Muster entstehen – bei sich selbst und bei anderen – ist hier richtig. Echte Authentizität und das Handeln aus Integrität ist die Zukunft. Wir Menschen werden immer bewusster. Führungskräfte sollten ihrem Team mindestens einen halben Reifegrad voraussein.
Ein Reflexionsraum ist keine klassische Schulung – es ist intensive Arbeit an Mustern, die oft jahrelang unbewusst wirken. Diese Arbeit braucht Zeit, Präsenz und einen geschützten Rahmen.
Warum diese Investition?
Klassische Workshops vermitteln Methoden. Reflexionsräume verändern
Perspektiven. Führungskräfte gehen mit einem anderen Verständnis für
sich selbst und ihre Mitarbeiter zurück – das wirkt nachhaltiger als
jedes Tool.
Sie haben Fragen oder möchten einen Reflexionsraum für Ihr Führungsteam anfragen? Schreiben Sie mir gerne – ich melde mich zeitnah bei Ihnen zurück.